Landesbischof Meister wünscht sich anderen Vatertag

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wünscht sich einen von Christi Himmelfahrt losgelösten Vatertag. „Väter, die ihre Vaterschaft ernst nehmen, sollte man besonders würdigen“, sagte der Bischof dem Evangelischen Pressedienst (epd). Nach österreichischem Vorbild könne ein Sonntag nach Pfingsten im Frühsommer in Kirche und Gesellschaft dazu bestimmt werden, ernsthaft über die Vaterrolle nachzudenken.

Wenn für den Vatertag ein anderer Termin gefunden sei, könne Christi Himmelfahrt als Feiertag wieder stärker in den Blick kommen, sagte Meister. Der Himmel stehe als symbolischer Ort dafür, dass Gott allen Menschen nahe sei. Deshalb würden in den Kirchengemeinden an diesem Tag viele Gottesdienste unter freiem Himmel gefeiert.

Was sich in Deutschland an Ritualen zum inoffiziellen „Vatertag“ am Feiertag Christi Himmelfahrt entwickelt habe, sei nicht geeignet, über das Vatersein nachzudenken, sagte Meister, der selbst zwei Söhne und eine Tochter hat. Der Bischof wies darauf hin, dass es überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene seien, die mit Bierkästen loszögen. „Wer so etwas als Vater tut, sollte noch mal überlegen, ob er seinen Kindern wirklich gerecht wird.“

In Österreich wurde der Vatertag 1955 analog zum Muttertag eingeführt und am zweiten Sonntag im Juni begangen. Väter erhalten kleine Geschenke. Auch zahlreiche andere Länder feiern einen Vatertag.  (epd)

Pastorinnen der ersten und zweiten Generation getroffen

In seinem Bericht vor der Landessynode im November 2011 hat Landesbischof Ralf Meister angekündigt, dass er Pastorinnen der ersten und zweiten Generation begegnen möchte: „Ich möchte die Frauen dieser Generation im nächsten Jahr zu einem Austausch in die Kanzlei einladen, um mehr über ihre berufliche Lebensgeschichten und ihre Erfahrungen zu hören.“ Auf seine Einladung sind 17 von ihnen gekommen und hatten viel zu erzählen aus Zeiten, in denen Theologinnen zwar Vikarinnen und Hilfsgeistliche werden durfen, aber noch lange keine Pastorinnen: "Pionierinnen, Zeuginnen einer besonderen Zeit, in der das, was heutzutage selbstverständlich ist, erkämpft werden musste. „Ich war die Erste…“ erzählen viele von ihnen: Die erste Frau in einem Predigerseminar mit Männern, die erste Frau auf der Kanzel eines Dorfes, die erste Frau mit einer vollen Stelle, die erste Superintendentin, die erste Studienleiterin im Predigerseminar, die erste Landessuperintendentin."

Zum Bericht des Landesbischofs über den Besuch der Pastorinnen

Gedanken über den Himmel und „Wolkenquadrat“(2007/2008)

Der Himmel: Heimat der Vögel und Wohnung der Engel. Der „Himmel: Ort unserer Sehnsucht und erstes Werk Gottes. Am Anfang schuf Gott ihn, den Himmel. Aus ihm kommen die Blitze, dort ziehen Wolken entlang und am Abend verglüht das Licht der Sonne am Firmament. Auch wenn wir das Weltall durchreisen, wenn wir Wellen Lichtjahre durch die Galaxis senden, so bleibt der Himmel doch ein Geheimnis besonderer Art.“ Gedanken zu dem Bild „Wolkenquadrat“ (2007/2008) der Künstlerin Doris Conrads aktuell zum Feiertag „Christi Himmelfahrt“: „Hierhin zieht es schon jetzt unsere Gedanken, himmelwärts, wo all unsere Gefangenschaft in dieser Welt aufgehoben wird in der unendlichen Sphäre der Begegnung mit Gott“.

Gedanken zur Himmelfahrt Christi

Die Verlässlichkeit des Wortes - Ein Jahr vor dem Klosterjubiläum in Loccum

Mit einem umfangreichen Kulturprogramm feiert das Kloster Loccum bei Nienburg im nächsten Jahr sein 850-jähriges Bestehen. Zur Eröffnung am 21. März 2013 werden Bundespräsident Joachim Gauck und Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) erwartet. Das heute evangelische Kloster zwischen Weser und Steinhuder Meer wurde 1163 von Zisterziensermönchen aus Thüringen gegründet.

Das Jubiläumsjahr steht unter dem biblischen Motto „Wort halten“. Es nehme damit Bezug auf eine gesellschaftliche Schwäche der Gegenwart, sagte Landesbischof Ralf Meister: „Es gibt einen massiven Zerfall der Verlässlichkeit des Wortes, eine mittlere Haltbarkeit von Stunden, Tagen, Wochen.“ Das zeige sich etwa nach Wahlen, wenn Politiker ihre Worte nicht hielten. In der Geschichte seien Klöster immer Orte der Innovation gewesen und hätten Kulturlandschaften gestaltet, betonte Meister. „Zugleich waren sie immer Gegenentwürfe zur säkularen Welt und manchmal auch zur Kirche.“ (epd)

Kirchenkreisbesuche wieder aufgenommen

Äpfel

Landesbischof Ralf Meister hat die Reihe der Kirchenkreisbesuche wieder aufgenommen. Das Ziel, bis ins Frühjahr des kommenden Jahres alle Kirchenkreise der hannoverschen Landeskirche besucht zu haben, verliert der Bischof der größten Landeskirche in Deutschland nicht aus dem Blick. Medienberichte über diesen und bisherige Kirchenkreisbesuche sind auf der Seite „Aktuelle Informationen“ gesammelt.

Berichte von den Kirchenkreisbesuchen und weitere Informationen

Schreiben Sie Ihre Gedanken und Ihre Meinung dem Landesbischof

"Grüne Teams" für die Gemeinden vorschlagen, wie wäre das? In der lutherischen Kirche in Florida …

Björn Scheffler, Hameln

Sehr geehrte Damen und Herren, in der Osterausgabe der EZ war eine Bildbetrachtung (Predigt) …

Klaus von Mering, 26180 Rastede

Vielen Dank für die klaren und deutlichen Worte, die Sie zum 'Gedicht' von Günter Grass gefunden …

Andreas Dreyer, Landesbergen

Pressemitteilungen

4. April 2012 Äußerung zum Gedicht von Günter Grass

Zu dem in der Süddeutschen Zeitung vom 4. April 2012 und in zwei weiteren Zeitungen veröffentlichten Gedicht des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass gibt Landesbischof Ralf Meister zu bedenken:…

31. März 2012 Lichtsucher - Neues Geschenkbuch von Ralf Meister

Wir kommen aus dem Dunkel, und fürchten uns davor. Denn der Ursprung war dunkel, doch Gott brachte uns das Licht. Seitdem sind wir Lichtsuchende. Pünktlich zu Ostern bringt der hannoversche Landesbischof Ralf…